{"id":253,"date":"2019-07-05T15:31:01","date_gmt":"2019-07-05T15:31:01","guid":{"rendered":"https:\/\/andres-moysich.de\/?page_id=253"},"modified":"2019-07-09T15:02:37","modified_gmt":"2019-07-09T15:02:37","slug":"leistungsbeschreibung-lang","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/andres-moysich.de\/index.php\/leistungsbeschreibung-lang\/","title":{"rendered":"Leistungsbeschreibung"},"content":{"rendered":"\n<p>\n<strong>Grunds\u00e4tzliches\nSelbstverst\u00e4ndnis\/Leitbild der Ge\u00adsamteinricht<\/strong><strong>ung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\nIn\nmeiner lerntherapeutischen Praxis ist das Ziel die Therapie von\nLe\u00adse-\/Rechtschreibst\u00f6rung (LRS\/Legasthenie), isolierter\nRechtschreib\u00adst\u00f6rung, Rechenst\u00f6rung (Dyskalkulie) und der\nkombinierten St\u00f6run\u00adgen schulischer Fertigkeiten als\nTeilleistungsschw\u00e4chen in Begleitung von (drohen\u00adder) seelischer\nBehinderung in Form sekund\u00e4rer Folge\u00adproblematiken wie\nbeispielsweise \u00c4ngstlichkeit, Einschr\u00e4nkung des\nSelbstwerterle\u00adbens, Aggression etc.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDas\nAngebot richtet sich ohne Altersbeschr\u00e4nkung an alle von dieser\nProblematik betroffenen Sch\u00fcler\/innen ab dem Schuleintritt, wobei\nein m\u00f6glichst fr\u00fchzeitiger Therapiebeginn die Erfolgstendenz in\neini\u00adgen F\u00e4llen verbessert.<\/p>\n\n\n\n<p>\nBesondere\nBeachtung finden Hochsensibilit\u00e4t\/-sensitivit\u00e4t und Hoch\u00adbegabung,\nda sich die betroffenen Kinder\/Jugendlichen in einer spezi\u00adfischen\nSituation nicht nur, aber besonders im schulischen Kontext befinden.<\/p>\n\n\n\n<p>\nMeine\nArbeitsweise basiert auf einem humanistischen Menschenbild und ist\nvon sonderp\u00e4dagogischer Professionalit\u00e4t gepr\u00e4gt, da ich\ngrundst\u00e4ndig an der Universit\u00e4t ausgebildete\nDiplom-Sonderp\u00e4dago\u00adgin bin und auch begleitend Methodik und\nDidaktik der Unterrichts\u00adf\u00e4cher Deutsch und Mathematik an der\nF\u00f6rderschule studiert habe, wodurch eine hohe Akzeptanz der\nspezifischen Problematiken und In\u00addividualit\u00e4t des\/der einzelnen\nSch\u00fclers\/in gegeben ist \u2013 dem sonder\u00adp\u00e4dagogischem Leitbild\nfolgend: \u201eJeder Mensch ist anders.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\nEs\nfinden ausschlie\u00dflich Einzeltherapien statt, da so ein H\u00f6chstma\u00df\nan Ausdifferenzierung erreicht werden kann und keinerlei\nKonkur\u00adrenzsituationen auftreten k\u00f6nnen, die sich bei\nLernschw\u00e4chen\/-blo\u00adckaden hochgradig kontraproduktiv auswirken.<\/p>\n\n\n\n<p>\nTherapiert\nwird nach einem integrativen Konzept, welches nachste\u00adhend\numrissen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>\nIn\nder Kurzfassung dieses Kapitels ist es unvermeidbar, dass sich mei\u00adne\nLeistung nicht vollst\u00e4ndig erfassen l\u00e4sst, sodass hier obenstehend\nnur ein Minimal\u00fcberblick zusammengefasst wird. Ich erg\u00e4nze diese\n\u00dcbersicht der vorgegebenen Gliederung untenstehend und in den\nFallbeispielen 1-3 (s. Men\u00fcpunkt \u201ebeispielhafte\nFalldokumentationen\u201c unter \u201eTherapien\u201c).<\/p>\n\n\n\n<p> Ausgangspunkt f\u00fcr die therapeutische Vorge\u00adhensweise ist die Beob\u00adachtung, dass Teilleistungst\u00f6rungen und Ver\u00adhaltensauff\u00e4lligkeiten (aggressives Verhalten, Leistungsverweigerung, manifeste Versagens\u00e4ngste, psychosomatische Erkrankungen etc.) oft\u00admals in Abh\u00e4n\u00adgigkeit vonein\u00adander auftreten, und ihnen am effektivs\u00adten im Rahmen einer ganzheitlichen F\u00f6rderung nach f\u00f6rderdiagnosti\u00adschen Gesichtspunkten entgegengewirkt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie\nsystematische \u00dcbungsbehandlung des Lesens, Rechtschreibens bzw.\nRechnens wird mit Elementen verschiedener verhaltenstherapeu\u00adtischer\nMa\u00df\u00adnahmen und Lernf\u00f6rderprogramme (Spiel- und\nBewe\u00adgungstherapie, Motop\u00e4dagogik, psychomotorisches Training,\nEnt\u00adspannungstechniken, Wahrnehmungs- und Konzentrationstraining)\nzu einem individuel\u00adlen F\u00f6rderplan zusammengestellt, dessen\nEffektivit\u00e4t in Zusammen\u00adarbeit mit den Eltern, Kindern,\nLehrer\/innen und schlussendlich vornehmlich durch die\nfallverantwortli\u00adchen Fachkr\u00e4f\u00adten sowie Kinder- und\nJugendpsychiater\/innen bzw. -psycholog\/innen best\u00e4ndig \u00fcberpr\u00fcft\nund welcher gegebenenfalls modifiziert wird (f\u00f6r\u00adderdiagnostischer\nProzess).<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie\nganzheitliche Sichtweise des Menschen bedingt, dass kognitiven und\nemotionalen F\u00e4higkeiten der Kinder und Jugendlichen gleiche\nWichtigkeit beigemessen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie\nVernetzung mit den Sorgeberechtigten und Lehrer\/innen ist aus\nsystemischer Sicht unerl\u00e4sslich.<\/p>\n\n\n\n<p>Um mein Vorgehen im Detail kennen zu lernen und in G\u00e4nze erfassen zu k\u00f6nnen, habe ich erg\u00e4nzend zu den folgenden umfas\u00adsenden Beschreibungen erg\u00e4nzend repr\u00e4sentative anonymisierte Fall\u00adbeispiele in Form der erfolgten Dokumentation f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Tr\u00e4ger als Anlagen verf\u00fcgbar <strong>\u2192<\/strong> Fallbeispiele 1-3 (s. Men\u00fc) <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rechtsgrundlage\nder Leistungen nach SGB VIII<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\na) Rechtsgrundlage des\nLeistungsangebotes ist der \u00a7 35a SGB VIII.<\/p>\n\n\n\n<p>\nb) Rechtsgrundlage des\nLeistungsangebotes ist der \u00a7 41 SGB VIII in Ausgestaltung von \u00a7 35a\nSGB VIII.<\/p>\n\n\n\n<p>\n <strong>Konzeptionelle\nGrundlagen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p> Vorab ist vorgabengem\u00e4\u00df darauf Bezug zu nehmen, dass Teilleistungsst\u00f6rungen eine Beeintr\u00e4chtigung der Teilhabe am Leben der Ge\u00adsellschaft zur Folge haben (k\u00f6nnen).<\/p>\n\n\n\n<p>\nLesen, Schreiben und Rechnen sind\nelementare Kulturtechniken, die es zu erwerben notwendig ist, um ein\nm\u00f6glichst selbstbestimmtes Le\u00adben f\u00fchren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>\nVor allem das sinnentnehmende\nLesen ist zur Informationsaufnahme von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung.<\/p>\n\n\n\n<p>\nEin mangelndes Leseverst\u00e4ndnis\nf\u00fchrt dazu, sich nicht uneinge\u00adschr\u00e4nkt (u. a. autodidaktisch)\nWissen aneignen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>\nAuch eine isolierte\nRechtschreibst\u00f6rung kann eine (drohende) seeli\u00adsche Behinderung\nnach sich ziehen, die zu einer Teilhabebeeintr\u00e4chti\u00adgung f\u00fchren\nkann, weil in der derzeitigen Gesellschaft noch immer hoher Wert auf\ndie Kulturtechnik des Rechtschreibens gelegt wird. \n<\/p>\n\n\n\n<p>\nEine fehlerhafte Rechtschreibung\nwird oft f\u00e4lschlich mit Dummheit gleichgesetzt. Diese indifferente\nSichtweise tritt besonders h\u00e4ufig bei Arbeitgeber\/innen auf, die\nAbsolvent\/innen mit mittleren Bildungsab\u00adschluss einstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDurch diese ungerechtfertigte\nAbwertung haben die Betroffenen ein erh\u00f6htes Risiko, trotz ihrer\nkognitiven F\u00e4higkeiten in den Niedriglohnsektor oder gar die\nBesch\u00e4ftigungslosigkeit abzuglei\u00adten.<\/p>\n\n\n\n<p>\nSchlimmstenfalls droht\nAnalphabetismus.<\/p>\n\n\n\n<p>\nVon Dyskalkulie betroffene\nMenschen laufen Gefahr, ihre privaten monet\u00e4ren Belange nicht\nselbstst\u00e4ndig regeln lernen zu k\u00f6nnen, im Gesch\u00e4ftsleben betrogen\nzu werden und vornehmlich ggf. in \u00dcber\u00adschuldung abzurutschen.\nAuch ihnen bleiben beruflich viele T\u00fcren verschlossen, wenn sie\nkeine hinreichende Unterst\u00fctzung erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>\nIm Gesamtbild zeigt sich die\nTeilhabebeeintr\u00e4chtigung darin, dass aufgrund der\nTeilleistungsst\u00f6rung\/en ad\u00e4quater Schulerfolg erschwert ist,\nwodurch sowohl internalisierenden als auch externalisierenden\nVerhaltensauff\u00e4lligkeiten mit Krankheitswert (seelischen\nBehinderun\u00adgen) Vorschub geleistet ist.<\/p>\n\n\n\n<p>\nZwar ist die\nTeilhabebeeintr\u00e4chtigung nicht absolut messbar, aber projektiv durch\nFragebogen ermittelbar. \n<\/p>\n\n\n\n<p>\nBei Minderj\u00e4hrigen werden als Ma\u00df\nder seelischen Gesundheit und Teilhabe\nam gesellschaftlichen Leben vornehmlich die Aspekte\nBezie\u00adhungsqualit\u00e4t\n&amp; Kommunikation, Einbindung &amp; Stellung in der Fa\u00admilie &amp;\nSchule, Interaktion mit der Peergroup &amp; ggf. im Verein sowie \nFreizeitgestaltung, Selbstf\u00fcrsorge &amp; Alltagsbew\u00e4ltigung und\nLernen &amp; Leistung herangezogen.<\/p>\n\n\n\n<p>\nIn meinen Therapien wirke ich den\nskizzierten Risiken vornehmlich zwar dadurch entgegen, dass eine\ndurch systematisches Symptomtrai\u00adning verbesserte Teilleistung zu\neiner h\u00f6heren Selbstwirksamkeit und positiveren Fremdbewertung\nf\u00fchrt, durch die sp\u00e4terhin das Selbst\u00adwertgef\u00fchl steigt, aber\nvon ebenso gro\u00dfer Bedeutung ist das lernthera\u00adpeutische\nGespr\u00e4ch, um einen gelasseneren Umgang mit der\/den\nTeil\u00adleistungsst\u00f6rung\/en zu erlangen.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie ganzheitliche Sichtweise des\nMenschen, der als Einheit von Phy\u00adsis, Kognition und Emotion in\nverschiedenen Systemen agiert, bedingt die Vernetzung von\nsymptomspezifischem Training mit ver\u00adhaltensmodifikatorischen\nElementen sowie aufdeckenden Beratungs\u00adgespr\u00e4chen f\u00fcr die und\nmit den Kindern\/Jugendlichen und ihre\/n Sor\u00adgeberechtigten.<\/p>\n\n\n\n<p>\nHierbei ist stets zu beachten,\ndass im Sinne des Kindeswohls das Kind bzw. der\/die Jugendliche im\nFokus des Interesses stehen muss und die Beratungssituationen nicht\nzu einer B\u00fchne des Selbstdarstellungsbe\u00add\u00fcrfnisses der\nbeteiligten Erwachsenen werden darf.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie Sorgen und N\u00f6te der\nSorgeberechtigten werden hier aber durch\u00adaus auch aufgegriffen,\nweil dem systemischen Weltbild folgend die psychische Gesundheit der\nErwachsenen, die mit dem Kind\/Jugendli\u00adchen umgehen, wichtig f\u00fcr\nein gelingendes Familienleben ist. Ich pr\u00fc\u00adfe aber best\u00e4ndig,\nob den Sorgeberechtigten flankierend eine Erzie\u00adhungsberatung\nund\/oder eigenst\u00e4ndige Psychotherapie anzuraten sein k\u00f6nnte, und\ngebe bei Bedarf entsprechende Empfehlungen.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDenn ein besch\u00e4digtes\nFamiliengef\u00fcge erh\u00f6ht das Risiko der Teilha\u00adbebeeintr\u00e4chtigung\ndurch die Teilleistungsst\u00f6rung\/en erheblich.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie Sorgeberechtigten k\u00f6nnen zu\nBeginn  j e d e r  Therapie-Einheit (TE) &#8211; auch ohne vorherige\nAnmeldung &#8211; ein Gespr\u00e4ch mit mir f\u00fchren. \n<\/p>\n\n\n\n<p>\nZudem k\u00f6nnen telefonische\nGespr\u00e4chstermine oder Gespr\u00e4che vor Ort au\u00dferhalb der TE des\nKindes\/Jugendlichen vereinbart werden. E-Mails und WhatsApps sowie\nSMS sind in diesem Kontext als hilfrei\u00adche Kommunikationsmittel\nzu nennen. Die Sorgeberechtigten und Lehrer\/innen erhalten im Rahmen\nder Therapie meine mobile Telefon\u00adnummer.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDas Beschwerdemanagement enth\u00e4lt\nergo keinerlei Zugangsh\u00fcrde, zumal ich selbst best\u00e4ndig nachfrage,\nwie es um Erfolg au\u00dferhalb des therapeutischen Settings und die\nZufriedenheit steht.<\/p>\n\n\n\n<p>\nIn diesen hier dargelegten\nnotwendigkeitsbegr\u00fcndenden Kontext ein\u00adgebunden wende ich mich\nnachfolgend der detaillierten Beschreibung der verschiedenen\nTherapieformen zu.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie\nganzheitliche Sichtweise des Menschen bedingt, dass kognitiven und\nemotionalen F\u00e4higkeiten der Kinder und Jugendlichen gleiche\nWichtigkeit beigemessen werden.<\/p>\n\n\n\n<p> Die genannten <em>Elemente<\/em> der Therapien werden <em>niemals <\/em>isoliert ange\u00adwandt (AVWM S 3-Leitlinien).<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie\nF\u00f6rderungen gliedern sich je nach Bedarf in verschiedene Ab\u00adschnitte\nunterschiedlicher Schwerpunkte (bspw. vorerst Abbau von Aggressionen\ndurch verhaltenstherapeutische Intervention: nicht iso\u00adlierte\nElemente der Spiel- und Maltherapie, Entspannungsverfahren und\nhiernach auf der Basis eines Vertrauen des Kindes in die Einrich\u00adtung\nund Zunahme psychischer Ausgeglichenheit Hinf\u00fchrung zur\nLegasthenie\/LRS- bzw. Dyskalkulief\u00f6rderung und zum\nKonzentrati\u00adonstraining).<\/p>\n\n\n\n<p>\nOder\nes wird bereits zu Beginn ein mehrteiliges Programm erarbeitet, in\ndem alle Elemente gleichzeitig zusammenwirken (bspw. Abbau von\nVersagens\u00e4ngsten durch Entspannungsverfahren bei gleichzeitiger\nAusrichtung auf die F\u00f6rderung im schriftsprachlichen Bereich).<\/p>\n\n\n\n<p>\nEs\nzeichnet sich eine generelle Tendenz zur Phasenbildung ab, auch wenn\neine parallele Ausrichtung der Elemente im Voraus festgelegt wurde,\nda stets  e i n  Defizit im Vordergrund steht, wobei allerdings alle\nElemente, wenn auch reduziert, zus\u00e4tzlich herangezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>\nGrunds\u00e4tzlich\nverlaufen die Therapien flexibel an den situativen und individuellen\nBedingungen des Kindes orientiert.<\/p>\n\n\n\n<p> Legasthenie\/LRS und Dyskalkulie sind bisweilen nur vor\u00fcbergehende Wachstums- oder Entwicklungsverz\u00f6gerungen, aber auch dann thera\u00adpiebed\u00fcrftige Teilleistungsst\u00f6rungen verschiedener Auspr\u00e4gung.  <\/p>\n\n\n\n<p>\nDiese\nk\u00f6nnen sinnvoll nur in individuell abgestimmten Einzelf\u00f6rde\u00adrungen,\ndie an den speziellen pers\u00f6nlichen Schwachstellen und St\u00e4r\u00adken\ndes Kindes ansetzen, behoben werden. In Einzelf\u00f6rderungen wird\nmaximale Effektivit\u00e4t erreicht.<\/p>\n\n\n\n<p>\nZusammenfassend\nist das zentrale Moment in diesem Konzept die gleichzeitige\nBehandlung von Legasthenie (LRS) oder Dyskalkulie und der seelischen\nSekund\u00e4rproblematik mit der Zielsetzung, den Wirkkreislauf\n(&#8222;Teufelskreis&#8220;) zu unterbrechen. Das Kind profitiert von\nder Legasthenie (LRS)\/Dyskalkulie-Therapie auch im Hinblick auf seine\ngesamte Pers\u00f6nlichkeitsentfaltung sowie auf seinen Lerner\u00adfolg\nin den anderen Schulf\u00e4chern.<\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend\nsind nach den Definitionen der Syndrome jeweils die inhaltlichen\nElemente der Legasthenie (LRS)- und der Dyskalku\u00adlie-Therapie\nsowie der Therapie bei umschriebenen St\u00f6rungen schuli\u00adscher\nFertigkeiten im \u00dcberblick aufgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Legasthenie\/LRS-Therapie\n\u2013 ICD F81.0\/F81.1<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Definition\n&amp; Abgenzung F81.0<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\nIn nachstehender Form ist die\nLese- und Rechtschreibschw\u00e4che auf \n<\/p>\n\n\n\n<p> <a href=\"http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/F81.0.html\">http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/F81.0.html<\/a> beschrieben. Es wurden seitens der Verfasserin das Format des Zitats ver\u00e4ndert und die Abk\u00fcr\u00adzungen ausgeschrieben:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201cDas\nHauptmerkmal ist eine umschriebene und bedeutsame Beein\u00adtr\u00e4chtigung\nin der Entwicklung der Lesefertigkeiten, die nicht allein durch das\nEntwicklungsalter, Visusprobleme oder unangemessene Be\u00adschulung\nerkl\u00e4rbar ist. Das Leseverst\u00e4ndnis, die F\u00e4higkeit, gelesene Worte\nwieder zu erkennen, vorzulesen und Leistungen, f\u00fcr welche\nLe\u00adsef\u00e4higkeit n\u00f6tig ist, k\u00f6nnen s\u00e4mtlich betroffen sein. Bei\numschriebe\u00adnen Lesest\u00f6rungen sind Rechtschreibst\u00f6rungen h\u00e4ufig\nund persistie\u00adren oft bis in die Adoleszenz, auch wenn einige\nFortschritte im Lesen gemacht werden. Umschriebenen\nEntwicklungsst\u00f6rungen des Lesens gehen Entwicklungsst\u00f6rungen des\nSprechens oder der Sprache vor\u00adaus. W\u00e4hrend der Schulzeit sind\nbegleitende St\u00f6rungen im emotiona\u00adlen und Verhaltensbereich\nh\u00e4ufig.<\/p>\n\n\n\n<p>\nInklusive:\nEntwicklungsdyslexie, Umschriebene Lesest\u00f6rung, Le\u00adser\u00fcckstand<\/p>\n\n\n\n<p>\nExklusive:\nAlexie o.n.A. (R48.0), Dyslexie o.n.A. (R48.0) und Lese\u00adverz\u00f6gerung\ninfolge emotionaler St\u00f6rung (F93.-)\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle:\n<a href=\"http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/F81.0.html\">http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/F81.0.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>\n<em><strong>Therapie\nbei F81.0<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p> Grundlegend f\u00fcr jedweden Therapieerfolg ist es, im systematischen symptomspezifischen Training dem Stufenmodell der deutschen Rechtschreibung zu folgen.<\/p>\n\n\n\n<p>\nZuerst\nm\u00fcssen visuelle und auditive Wahrnehmungs- und\nverarbei\u00adtungsschwierigkeiten ausger\u00e4umt werden, bevor die\nAutomatisierung der Phonem-Graphem-Zuordnung beginnen kann. Die\nisolierte Thera\u00adpie einer potentiellen visuellen Schw\u00e4che oder\nAVWS ist aber unzu\u00adreichend (s. Leitlinie S 3, Register-Nr.\n028-044).<\/p>\n\n\n\n<p>\nHierzu\nist im ersten Schritt lediglich die lauttreue Pilotsprache zu\nver\u00admitteln.<\/p>\n\n\n\n<p>\nEtliche\nKinder und auch sogar noch Jugendliche haben das Problem, dass sie\ndurch die umstrittene Lehrmethode \u201cSchreiben nach Geh\u00f6r\u201d\naufgrund ihrer Wahrnehmungsbeeintr\u00e4chtigung bereits in diesem\nWortfeld, in dem keine Rechtschreibregeln ben\u00f6tigt werden und keine\nAusnahmeschreibweisen vorkommen, ein gro\u00dfes Repertoire an     \nFalschschreibungen internalisiert haben. Bisweilen ist die simple\nPho\u00adnem-Graphem-Zuordnung fehlerhaft.<\/p>\n\n\n\n<p>\nSind\ndiese Grundlagen geschaffen, was oft lange Zeit in Anspruch nimmt, da\ndas menschliche Gehirn nicht leicht falsch gespeichertes Wissen\numlernen kann (Exstinktion) &#8211; inbesondere bei Vorliegen einer\nTeilleistungsst\u00f6rung &#8211; wird das Training der regelhaften\nRechtschrei\u00adbung begonnen (Rechtschreibregeltraining).<\/p>\n\n\n\n<p>\nDas\nLesetraining findet simultan statt, da die Automatisierung der\nPhonem-Graphem-Zuordnung und Erweiterung des bei F81.1\neinge\u00adschr\u00e4nkten Arbeitsged\u00e4chtnisses  u. a. durch ein\npsycholinguistisches Lese-\/Rechtschreibtraining vermittelt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>\nZudem\nfinden im Lesetraining modifizierte Elemente des variablen Lesen und\nnach Ott ihren Einsatz sowie die blitzschnelle Worterken\u00adnung.<\/p>\n\n\n\n<p>\nEs\nist unerl\u00e4sslich, im Rahmen der Kooperation die Lehrer\/innen dar\u00adauf\nhinzuweisen, dass lautes Vorlesen lediglich ein Pr\u00fcfungselement sein\nkann, das nichts \u00fcber die Auspr\u00e4gung des Leistungstandes des\nsinnentnehmenden Lesens aussagt. Es ist zudem ungeeignet, um den\nSchulerfolg zu messen, da es nicht Sinn und Zweck der\nallgemeinbil\u00addenden Schulen ist, Nachrichtensprecher\/innen u. \u00e4.\nauszubilden. Le\u00adseschwache Sch\u00fcler\/innen werden durch das\nInstrument des lauten Vorlesens vor der Klasse oftmals in seelische\nN\u00f6te gebracht, die es unbedingt zu vermeiden gilt.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die\ngrundlegenden Prinzipien unserer Schriftsprache umfassend\nherauszuarbeiten, indem also Laut-Buchstaben-Zuordnungen ausf\u00fchr\u00adlich\nverfestigt, Laut- und Buchstabendifferenzierung trainiert und\nbe\u00adsonders h\u00e4ufige individuelle Rechtschreibfehler durch\nWortbildtrai\u00adning aufgearbeitet werden, ist das Konzept erg\u00e4nzt\ndurch gezieltes Regeltraining, Grammatik- und Ausdrucksschulung.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders f\u00fcr die Gro\u00df- und Kleinschreibung sowie Kommaregelun\u00adgen ist grammatisches Verst\u00e4ndnis unerl\u00e4sslich. Hierf\u00fcr bedarf es zu\u00addem eines Sprachgef\u00fchls.<\/p>\n\n\n\n<p>Wortschatzarbeit, um die Struktur der deutschen Sprache verstehen zu k\u00f6nnen und Erleichterung durch Kategorisierungen zu erlangen sowie systematische Lesef\u00f6rderung mit niedrigschwelligem Einstieg und ho\u00adhem Motivationsgehalt sind unverzichtbar.<\/p>\n\n\n\n<p>\nWichtig\nist das kleinschrittige systematische Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n<p>\nHierzu\nwerden auch elektronisch unterst\u00fctzte\nTherapiematerialien\/-ger\u00e4tschaften eingesetzt:\nH\u00f6rwahrnehmungs-\/verarbeitungstrainer, Blendenbrille).<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie\nm\u00f6glichen Elemente einer individualisierten Legasthenie\/LRS-Therapie\nje nach individuellem Leistungsstand und Bedarf liste ich nachstehend\nauf.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie\nAufstellung ist weder chronologisch noch nach Schwierigkeits\u00adgrad\nsortiert.<\/p>\n\n\n\n<p>\nUm\ndie innere Logik meiner Lerntherapien bei Legasthenie\/LRS zu\ndruchdringen, lesen Sie bitte Fallbeispiel 1. \n<\/p>\n\n\n\n<p>\nIm\n\u00dcberblick:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>\n\tdetaillierte\n\tFehleranalyse, u. a. weil die Kinder- und Jugend\u00adpsychiater\/innen\n\tbzw. -psycholog\/innen bedauerlicherweise die in ihren Praxen\n\tausgef\u00fcllten normierten Testbogen nicht in Kopie an mich\n\tweiterreichen\n<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>\n\tProzessanalyse\n\t<\/li><li>\n\tpsychomotorische\n\tF\u00f6rderung\n\t<\/li><li>\n\tVerhaltensmodifikation\n\t<\/li><li>\n\tWahrnehmungsf\u00f6rderung\n\tim auditiven, visuellen und takti\u00adlen Bereich (nicht isoliert)\n\t<\/li><li>\n\tTherapieausrichtung\n\tauf Lerntypen\n\t<\/li><li>\n\tKonzentrationsf\u00f6rderung\n\t<\/li><li>\n\tEntspannungstechniken\n\t(Atemtherapie, Progressive Muskel-entspannung nach Jacobsen)\n\t<\/li><li>\n\tAufl\u00f6sung\n\tvon Lernblockaden\n\t<\/li><li>\n\tFunktionstraining\n\t(nicht isoliert)\n\t<\/li><li>\n\tSpezielle\n\tF\u00f6rderung im Bereich der Schriftsprache\n\t<\/li><li>\n\tAusbildung\n\tder Sinnessysteme (nicht isoliert)\n\t<\/li><li>\n\tErarbeitung\n\tder Grundvoraussetzungen zum Schriftspracher\u00adwerb\n\t<\/li><li>\n\tGrob-\n\tund Feingliederungstraining (nicht isoliert)\n\t<\/li><li>\n\tOrientierungs\u00fcbungen\n\t(nicht isoliert)\n\t<\/li><li>\n\tDifferenzierungs\u00fcbungen\n\t<\/li><li>\n\tRegelbereichstraining\n\t(Rechtschreibregeln)\n\t<\/li><li>\n\tTraining\n\tnach Reuter-Liehr\n\t<\/li><li>\n\tMarburger\n\tRechtschreibtraining\n\t<\/li><li>\n\tBlitzschnelle\n\tWorterkennung\n\t<\/li><li>\n\tIntraAct\n\t<\/li><li>\n\tWortbildtraining\n\tf\u00fcr Ausnahmeschreibweisen\n\t<\/li><li>\n\tPr\u00e4vention\n\tund Reduktion von Misserfolgs\u00e4ngsten\n\t<\/li><li>\n\tHilfe\n\tf\u00fcr sinistrad-orientierte Menschen in unserer dex\u00adtrad-orientierten\n\tKultur (Aufl\u00f6sung von Koordinierungskri\u00adsen)\n\t<\/li><li>\n\tgrob-\n\tund feinmotorisches Training (nicht isoliert)\n\t<\/li><li>\n\tKieler\n\tLeseaufbau\n\t<\/li><li>\n\tBildern\n\tInformationen entnehmen (nicht isoliert)\n\t<\/li><li>\n\tSymbole\n\tund Signale erkennen\n\t<\/li><li>\n\tBeziehungen\n\tzu Bildzeichen und graphischen Zeichen ent\u00adwickeln\n\t<\/li><li>\n\tVerlautung\n\tvon Schrift\n\t<\/li><li>\n\tLaute\n\tund Buchstaben kennen und \u00fcber sie verf\u00fcgen\n\t<\/li><li>\n\tLautanalyse\n\t<\/li><li>\n\t(elektronisch\n\tgesteuertes) H\u00f6rwahrnehmungs-\/ verarbei\u00adtungstraining\n\t<\/li><li>\n\tTraining\n\tvon Buchstaben und Lauten\n\t<\/li><li>\n\tSynthese\n\tsprachlicher Einheiten\n\t<\/li><li>\n\tLesefertigkeit\n\t<\/li><li>\n\tKlanggestalten\n\terfassen: Training des rhythmischen Erfas\u00adsens und Bildens\n\t<\/li><li>\n\tLeseverst\u00e4ndnis\n\t<\/li><li>\n\tKooperation\n\tmit Erziehungsberechtigten und Schule durch pers\u00f6nliche Gespr\u00e4che\n\tvor Ort (auch bedarfsabh\u00e4ngig in den Schulen), Telefonate, E-Mails\n\tund kurzfristiges Abstimmen via WhatsApp, SMS)\n\t<\/li><li>\n\tBeratung\n\tbzgl. der Durch- und Umsetzung eines Nachteils\u00adausgleichs\n<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>\nEin\nrepr\u00e4sentatives\nausf\u00fchrliches anonymisiertes Fallbeispiel finden Sie im Men\u00fc. <strong>\u2192\n<\/strong>Fallbeispiel 1<\/p>\n\n\n\n<p>\n  <em><strong>Definition &amp;\nAbgrenzung F81.1<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p> In nachstehender Form ist die isolierte Rechtschreibschw\u00e4che auf <a href=\"http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/F81.0.html\">http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/F81.0.html<\/a> beschrieben. Es wurden seitens der Verfasserin das Format des Zitats ver\u00e4ndert und die Abk\u00fcr\u00adzungen ausgeschrieben:<\/p>\n\n\n\n<table class=\"wp-block-table\"><tbody><tr><td> \u201eEs handelt sich um eine St\u00f6rung, deren Hauptmerkmal in einer <br>um\u00adschriebenen und bedeutsamen Beeintr\u00e4chtigung der Entwicklung von Rechtschreibfertigkeiten besteht, ohne Vorgeschichte einer Le\u00adsest\u00f6rung. Sie ist nicht allein durch ein zu niedriges Intelligenzalter, durch Visusprobleme oder unangemessene Beschulung erkl\u00e4rbar. Die F\u00e4higkeiten, m\u00fcndlich zu buchstabieren und W\u00f6rter korrekt zu schreiben, sind beide betroffen. <\/td><td>\n\t\t\t<br>\n\t\t\t\n\t\t<\/td><\/tr><tr><td>\n\t\t\tInklusive:\n\t\t\tUmschriebene Verz\u00f6gerung der Rechtschreibf\u00e4higkeit (ohne\n\t\t\tLesest\u00f6rung) \n\t\t\t\n\t\t<\/td><td>\n\t\t\t<br>\n\t\t\t\n\t\t<\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n\n\n\n<p>Exklusive: Agraphie o.n.A. (<a href=\"http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/R48.8.html\">R48.8<\/a>), Rechtschreibschwierigkeiten: durch inad\u00e4quaten Unterricht (<a href=\"http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/Z55.html\">Z55<\/a>), Rechtschreibschwierigkeiten: mit Lesest\u00f6rung (<a href=\"http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/F81.0.html\">F81.0<\/a>)\u201c<br><br>\nQuelle:<a href=\"http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/F81.0.html\">http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/F81.0.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>\n <em><strong>Therapie\nbei F81.1<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Therapie der isolierten\nRechtschreibschw\u00e4che folgt in ihrem Auf\u00adbau weitgehend dem\nKonzept f\u00fcr die Therapie einer Lese-\/Recht\u00adschreibschw\u00e4che.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn auch hier ist das Stufenmodell der\ndeutschen Rechtschreibung grundlegend zu beachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn m\u00fcssen die\nWahrnehmungskan\u00e4le gesichert bzw. trainiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu \u00fcberpr\u00fcfen ist wie bei F81.0\nferner zuerst, ob die lauttreue Pilot\u00adsprache beherrscht wird.\nGegebenenfalls sind Phonem-Graphem-Zu\u00adordnung anzubahnen bzw. zu\nverfestigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hernach kann das regelgeleitete\nRechtschreibtraining beginnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Besserung Lesbarkeit ohne\nfortw\u00e4hrende Wiederholungen m\u00f6ch\u00adte ich Sie hier auf  das\nvorhergehende Kapitel zur\u00fcckverweisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rechtschreibf\u00f6rderung entspricht\nbis auf die  o. g. Angaben zur F\u00f6rderung der reinen Leseleistung\nsymptomspezifisch und auch auf psychologischer Ebene der Therapie bei\nLese- und Rechtschreibst\u00f6\u00adrung.<\/p>\n\n\n\n<p>In meiner Praxis ist die isolierte\nRechtschreibschw\u00e4che bislang selten aufgetreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Fallbeispiel 1 finden Sie die\nrepr\u00e4sentative ausf\u00fchrliche Dokumentati\u00adon eines anonymisierten\nFallbeispiels f\u00fcr Legasthenie\/LRS, welches &#8211; um das Lesetraining u.\na. nach der Methode des Variablen Lesen re\u00adduziert &#8211; als Training\nbei isolierter Rechtschreibschw\u00e4che gilt.\n\n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dyskalkulie-Therapie\n\u2013 ICD F81.2<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p> <em><strong>Definition\n&amp; Abgrenzung F 81.2<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p> ICD-Bezeichnung: Rechenst\u00f6rung: In nachstehender Form ist die Re\u00adchenst\u00f6rung auf <a href=\"http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/F81.0.html\">http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/F81.0.html<\/a> beschrieben. Es wurden seitens der Verfasserin das Format des Zitats ver\u00e4ndert und die Abk\u00fcr\u00adzungen ausgeschrieben:<\/p>\n\n\n\n<p>\n\u201cDiese\nSt\u00f6rung besteht in einer umschriebenen Beeintr\u00e4chtigung von\nRechenfertigkeiten, die nicht allein durch eine allgemeine\nIntelligenz\u00adminderung oder eine unangemessene Beschulung\nerkl\u00e4rbar ist. Das Defizit betrifft vor allem die Beherrschung\ngrundlegender Rechenfer\u00adtigkeiten, wie Addition, Subtraktion,\nMultiplikation und Division, we\u00adniger die h\u00f6heren mathematischen\nFertigkeiten, die f\u00fcr Algebra, Tri\u00adgonometrie, Geometrie oder\nDifferential- und Integralrechnung ben\u00f6\u00adtigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Inklusive:\nEntwicklungsbedingtes\nGerstmann-Syndrom, Entwick\u00adlungsst\u00f6rung des Rechnens,\nEntwicklungs-Akalkulie<\/p>\n\n\n\n<p>Exklusive:\n\nAkalkulie\no.n.A. (<a href=\"http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/R48.8.html\">R48.8<\/a>),\nKombinierte St\u00f6rungen schuli\u00adscher Fertigkeiten (<a href=\"http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/F81.3.html\">F81.3<\/a>),\nRechenschwierigkeiten, haupts\u00e4chlich durch inad\u00e4quaten Unterricht\n(<a href=\"http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/Z55.html\">Z55<\/a>)\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle:<a href=\"http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/F81.0.html\">http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/F81.0.html<\/a>\n\n<\/p>\n\n\n\n<p>\n<em><strong>Therapie\nbei F81.2<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Hier nenne ich aufz\u00e4hlend zum schnellen \u00dcberblick die in der Dyskalkulie-Therapie verwendeten Elemente. Eine detaillierte Fallbe\u00adschreibung finden Sie bitte in Fallbeispiel 2.<\/p>\n\n\n\n<p>\nEs\nwird verschiedenes Anschauungsmaterial verwendet, welches auch\nhaptisch erfahren werden kann, um eine Mengen- und Zahlvorstel\u00adlung\naufzubauen, sowie anschaulich zerlegend rechnen lernen zu k\u00f6n\u00adnen\n(z. B. nach Montessori, Rechenzug, Organza-S\u00e4ckchen-Rechen\u00admaschine,\nRechentreppe, diverses Material zur Veranschaulichung von\nSachaufgaben, Hohlma\u00dfe, etc.)<\/p>\n\n\n\n<p>\nAuf\nden ersten Blick mag es irritieren, dass sich auch Elemente aus der\nLese-\/Rechtschreibf\u00f6rderung in der nachstehenden Auflistung fin\u00adden.\nZum besseren Verst\u00e4ndnis sei deswegen auf die Tatsache verwie\u00adsen,\ndass sich h\u00e4ufig als Ursache einer Rechenst\u00f6rung eine\n\u201eZif\u00adfern-Blindheit\u201c, wie sie ihr Pendant in der legasthenen\n\u201eBuchsta\u00adben-Blindheit\u201c findet, zeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie\nBetroffenen (Legastheniker\/innen und Dyskalkuliker\/innen) k\u00f6n\u00adnen\nBuchstaben als verschriftete Phoneme bzw. Ziffern als Repr\u00e4sen\u00adtanten\nvon Zahlen, die Mengen bezeichnen, nicht vor ihrem geistigen Auge\nvisualisieren. Betroffene berichten oft davon, dass sie nur etwas wie\neine Gardine sehen, wenn sie versuchen, sich Buchstaben\/Ziffern\nvorzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDeswegen\nist f\u00fcr Dyskalkuliker\/innen die Arbeit mit Mengenbildern in ihrer\nVerkn\u00fcpfung mit Zahlzeichen automatisierend sehr wichtig.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuerst wird informell ein\nLeistungsprofil anhand der Auswertung von  Schulunterlagen und\nHausaufgaben sowie mit Hilfe verschiedener therapeutischer\nBeobachtungssituationen erstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem eine vertrauensvolle\nArbeitsbeziehung aufgebaut wurde, in der informell f\u00f6rderdiagnostisch\ngearbeitet wurde, wird eine detail\u00adlierte Fehleranalyse mit einem\nnormierten Rechenleistungstest (u. a. ZAREKI, MATH 5\/6) durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist ung\u00fcnstig und beslastend f\u00fcr\ndie Kinder\/Jugendlichen, dass die Kinder- und Jugendpsychiater\/innen\nund -psychologen\/innen ihre von den Kindern\/Jugendlichen ausgef\u00fcllten\nTestbogen nicht an mich wei\u00adterleiten.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie\nm\u00f6glichen Elemente einer individualisierten Dyskalkulie-Thera\u00adpie\nje nach individuellem Leistungsstand und Bedarf finden Sie\nnach\u00adstehend aufgelistet.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie\nAufstellung ist weder chronologisch noch nach Schwierigkeits\u00adgrad\nsortiert.<\/p>\n\n\n\n<p>\nUm\ndie innere Logik meiner Rechenschw\u00e4che-Therapien zu durch\u00addringen,\nlesen Sie bitte unbedingt Fallbeispiel 2.<\/p>\n\n\n\n<p>\nTherapie-Elemente\n(F81.2)<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>\n\tf\u00f6rderdiagnostische\n\tProzessanalyse\n\t<\/li><li>\n\tpsychomotorische\n\tF\u00f6rderung (nicht isoliert)\n\t<\/li><li>\n\tVerhaltensmodifikation\n\t<\/li><li>\n\tWahrnehmungsf\u00f6rderung:\n\tauditiv, visuell und taktil (nicht iso\u00adliert)\n\t<\/li><li>\n\tTherapieausrichtung\n\tauf Lerntypen\n\t<\/li><li>\n\tKonzentrationsf\u00f6rderung\n\t(nicht isoliert)\n\t<\/li><li>\n\tEntspannungstechniken\n\t(nicht isoliert)\n\t<\/li><li>\n\tAufl\u00f6sung\n\tvon Lernblockaden\n\t<\/li><li>\n\tPr\u00e4vention\n\tund Reduktion von Misserfolgs\u00e4ngsten\n\t<\/li><li>\n\tHilfe\n\tf\u00fcr sinistrad-orientierte Menschen in unserer dexrad-ori\u00adentierten\n\tKultur (Aufl\u00f6sung von Koordinierungskrisen)\n\t<\/li><li>\n\tgrob-\n\tund feinmotorisches Training (nicht isoliert)\n\t<\/li><li>\n\tErfahrungen\n\tmit R\u00e4umen machen, sich in R\u00e4umen orientieren\n\t<\/li><li>\n\tAufl\u00f6sung\n\tvon Orientierungskrisen\n\t<\/li><li>\n\tDifferenzierungs\u00fcbungen\n\t<\/li><li>\n\tvisuelle\n\tDurchgliederungs\u00fcbungen (nicht isoliert)\n\t<\/li><li>\n\toptisch-motorische\n\tKoordination verst\u00e4rken (nicht isoliert)\n\t<\/li><li>\n\tgraphomotorische\n\tBewegungen mit den Augen steuern\n<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>\n\tTraining\n\tder Formkonstanz\n\t<\/li><li>\n\tGr\u00f6\u00dfen\n\tbemerken, vergleichen und absch\u00e4tzen\n\t<\/li><li>\n\tMengen\n\tdifferenzieren\n\t<\/li><li>\n\tElemente\n\tzu einer Menge zusammenfassen\n\t<\/li><li>\n\tMengenerhalt\n\tin verschiedenen R\u00e4umen\n\t<\/li><li>\n\tMengen\n\taufl\u00f6sen und neu bilden\n\t<\/li><li>\n\tTeilmengen\n\t<\/li><li>\n\tMengen\n\tnach Qualit\u00e4ten ordnen\n\t<\/li><li>\n\tRaum-Lage-Koordination\n\t<\/li><li>\n\tRichtungen\n\t<\/li><li>\n\tZahlbegriff\n\t<\/li><li>\n\tZahlw\u00f6rter\n\tund Z\u00e4hlreihen wahrnehmen\n\t<\/li><li>\n\tZahlw\u00f6rter\n\tund Zahlzeichen zuordnen\n\t<\/li><li>\n\t1&#215;1-Reihen\n\tund Quadratzahlen visualisieren\n\t<\/li><li>\n\tZ\u00e4hleinheiten\n\tund Z\u00e4hlrhythmus erleben und erkennen\n\t<\/li><li>\n\tObjekte\n\tzuordnend z\u00e4hlen\n\t<\/li><li>\n\tZahlaspekte\n\t<\/li><li>\n\tKorrespondierende\n\t(Eins-zu-Eins-) Zuordnung\n\t<\/li><li>\n\tPartner-Zahlen-Training\/Zehnerzahlzerlegung\n\t\n\t\n\t<\/li><li>\n\tGrundrechenarten\n\t<\/li><li>\n\tRechnen\n\tmit Einheiten\n\t<\/li><li>\n\tRechenalgorithmen\n\tverstehen und anwenden lernen\n\t<\/li><li>\n\tAbbau\n\tvon \u00c4hnlichkeitsassoziationen\n\t<\/li><li>\n\tStrategien\n\terarbeiten\n\t<\/li><li>\n\tSachaufgaben\n\thandelnd nachstellen (Rollenspiel, ikonische Ebene)\n\t<\/li><li>\n\tVeranschaulichung\n\tnegativer Zahlen\n\t<\/li><li>\n\tVeranschaulichung\n\tder (Dezimal-) Bruchrechnung\n\t<\/li><li>\n\tggf.\n\tProzentrechnung und Gleichungsgssysteme\n\t<\/li><li>\n\tKooperation\n\tmit Erziehungsberechtigten und Schule durch pers\u00f6nliche Gespr\u00e4che\n\tvor Ort (auch bedarfsabh\u00e4ngig in den Schulen), Telefonate, E-Mails\n\tund kurzfristiges Abstimmen via WhatsApp, SMS)\n\t<\/li><li>\n\tBeratung\n\tbzgl. der Durch- und Umsetzung eines Nachteilsaus\u00adgleichs\n<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>\nBitte\nlesen Sie f\u00fcr einen umfassenden Einblick in die Verkn\u00fcpfung der\nAspekte des Rechentrainings mit sozial-emotionalen\nEntwick\u00adlungsmomenten die f\u00fcr eine fallverantwortliche Fachkraft\ner\u00adstellte und anonymisierte Fall-Dokumentation in Fallbeispiel\n2.\n<\/p>\n\n\n\n<p>\n<strong>Therapie bei St\u00f6rungen\nschulischer Fertigkeiten \u2013 ICD 81.3<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\n<em><strong>Definition &amp; Abgrenzung\nF81.3<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p> In nachstehender Form sind die kombinierten St\u00f6rungen schulischer Fertigkeiten auf <a href=\"http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/F81.0.html\">http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/F81.0.html<\/a> be\u00adschrieben. Es wurden seitens der Verfasserin das Format des Zitats ver\u00e4ndert und die Abk\u00fcrzungen ausgeschrieben:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201cDies ist eine schlecht definierte Restkategorie f\u00fcr St\u00f6rungen mit  deutlicher Beeintr\u00e4chtigung der Rechen-, der Lese- und der Rechtschreibf\u00e4higkeiten. Die St\u00f6rung ist jedoch nicht allein durch eine all\u00adgemeine Intelligenzminderung oder eine unangemessene Beschulung erkl\u00e4rbar. Sie soll f\u00fcr St\u00f6rungen verwendet werden, die die Kriterien f\u00fcr\u00a0<a href=\"http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/F81.2.html\">F81.2<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/F81.0.html\">F81.0<\/a>\u00a0oder\u00a0<a href=\"http:\/\/www.icd-code.de\/icd\/code\/F81.1.html\">F81.1<\/a>\u00a0erf\u00fcllen. <\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Therapie\nbei F81.3<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\nDie Therapiegestaltung bei den\nkombinierten St\u00f6rungen schulischer Fertigkeiten folgt in ihren\nGrunds\u00e4tzen der Verkn\u00fcpfung von symp-tomspezifischem systematischem\nLese-\/Rechtschreib- und Rechen\u00adtraining derjenigen, wie ich sie\nin den Unterpunkten der Kapitel 5.3. und 5.4. nebst Unterkapiteln\ndargelegt habe.<\/p>\n\n\n\n<p>\nEs m\u00fcssen bitte die\nbeispielhaften Falldokumentationen  miteinbezogen werden, damit sich\nein logisch-stringentes umfassendes Bild ergibt. <strong>\u2192 <\/strong>Fallbeispiele\n1-3<\/p>\n\n\n\n<p>\nDa Kinder und Jugendliche, die mit\nder Diagnose F81.3. vorgestellt werden, h\u00e4ufig auch von AD(H)S\nbetroffen sind bzw. eine Aufmerk\u00adsamkeitsst\u00f6rung (z. B. F90.0,\nF98.8) haben, muss best\u00e4ndig in der Qualit\u00e4ts\u00fcberwachung\nbeobachtet werden, ob weitere Hilfen nach SGB V (bspw. Ergotherapie)\nflankierend in Anspruch genommen werden m\u00fcssen oder bisweilen auch\nvor Fortsetzung der Lerntherapie notwendig sind.<\/p>\n\n\n\n<p>\nHierzu ist neben der Kooperation\nmit den Sorgeberechtigten und Leh\u00adrer\/innen eine engmaschige\nKommunikation mit den fallverantwortli\u00adchen Fachkr\u00e4ften des\n\u00f6ffentlichen Tr\u00e4gers und diagnostizierenden \u00c4rzten\/innen bzw.\nPsychologen\/innen notwendig.<\/p>\n\n\n\n<p>\nNeben den in den vorstehenden\nKapiteln angegebenen \u00dcbungsele\u00admenten wird in der Therapie der\nkombinierten St\u00f6rungen schulischer Fertigkeiten auch die\nAufmerksamkeit besonders in den Fokus ge\u00adr\u00fcckt (kein isoliertes\nKonzentrationstraining).<\/p>\n\n\n\n<p> Es findet aber kein isoliertes Konzentrationstraining statt, da es hierf\u00fcr spezielle Einrichtungen und Kostentr\u00e4ger gibt (z. B. im Rahmen von SGB V).<\/p>\n\n\n\n<p>\nWeiterhin ist augenf\u00e4llig\ngeworden, dass viele Kinder und Jugendli\u00adche, die kombinierte\nSt\u00f6rungen schulischer Fertigkeiten diagnostiziert bekommen, aufgrund\neines ausgepr\u00e4gt bildhaften und stark divergen\u00adten und\nvernetzten Denkens aus dem schulischen Cluster fallen, in dem\nkomplex-kreativen Denkprozessen vor allem in der Sekundarstu\u00adfe I\nkaum Bedeutung zukommt, sondern der Automatisierung zu viel Raum\ngegeben wird.<\/p>\n\n\n\n<p> Diese Sch\u00fcler\/innen zeichnen sich durch (sehr) gute Noten vor allem in Technik und sp\u00e4terhin auch Informatik sowie oft auch Naturwissenschaften aus, k\u00f6nnen aber aufgrund ihrer spezifischen Wahrneh\u00admung mit den linearen Aufgaben der puren Schrift-\/Rechenzeichen\u00adverarbeitung nicht ad\u00e4quat zurechtkommen, weil ihnen aufgrund ihrer Teilleistungesst\u00f6rungen das erforderliche Automatisierungsniveau   fehlt.<\/p>\n\n\n\n<p> Beachtenswert ist zudem besonders die Tatsache, dass bei diesen Be\u00adtroffenen die Teilleistungsschwierigkeiten oft bis in die Adoleszens persistieren, ohne ad\u00e4quat therapiert werden zu  k \u00f6 n n e n. Die hirn\u00adbiologische Reife erscheint derartig verz\u00f6gert, dass die  S y s t e m a  t i k  des Rechtschreibens und Rechnens erst ab der Pubert\u00e4t besser erfasst werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>\nEs ist fatal, wenn die Hilfe zu\nfr\u00fch abgebrochen wird, denn im schuli\u00adschen Kontext wird das in\nden Jahrg\u00e4ngen 1-7 nicht erworbene Wis\u00adsen niemals mehr\nnachholend vermittelt.<\/p>\n\n\n\n<p>\nHier besteht neben dem\nsystematischen Symptomtraining sehr viel Beratungsbedarf bei\nSch\u00fcler\/innen, Lehrer\/innen und Sorgeberechtig\u00adten.<\/p>\n\n\n\n<p>\nVor allem die ersten sieben\nSchuljahre sind f\u00fcr diese Sch\u00fcler\/innen oft nahezu unertr\u00e4glich.\nEs ist emotional enorm anstrengend f\u00fcr die gan\u00adze Familie,\ndiesem psycho-emotionalem Druck standzuhalten.<\/p>\n\n\n\n<p> Um eine ad\u00e4quate \u00dcbersichtlichkeit meiner Leistungsbeschreibung zu gew\u00e4hrleisten, wiederhole ich hier nicht die Gesamtheit der Thera\u00adpie-Elemente, die ich in den vorhergehenden Kapiteln f\u00fcr die Legasthenie-\/LRS- und Dyskalkulie-Therapie aufgef\u00fchrt habe, sondern bitte Sie dort entsprechend nachzulesen.<\/p>\n\n\n\n<p>\nUm einen umfassenden Einblick in\ndie Therapie bei umschriebenen St\u00f6rungen schulischer Fertigkeiten zu\nbekommen, habe ich ein beispielhaftes dokumentiertes Fallbeispiel\nver\u00f6ffentlicht ( <strong>\u2192 <\/strong>Fallbeispiel 3).<\/p>\n\n\n\n<p>\n<strong>Fachliche\nAusrichtung der Leistungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\n<strong>F<\/strong><strong>achliche\nAusrichtung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\nDa ich eine Einzelpraxis f\u00fchre,\nverwende ich nachstehend nicht den Begriff Einrichtung, sondern\nschreibe weiterhin in der Ich-Form.<\/p>\n\n\n\n<p>\nAls grundst\u00e4ndig an der\nUniversit\u00e4t ausgebildete Diplom-Sonder- p\u00e4dagogin mit den\nSchwerpunkten Psychologie der Behinderten, Ver-haltensst\u00f6rungen,\nLernbehinderung und Sprachbehindertenp\u00e4dagogik so\u00adwie zus\u00e4tzlich\nim Sonderschullehramtsstudium nachgewiesener son\u00adderp\u00e4dagogischer\nMethodik und Didaktik in den Unterrichtsf\u00e4chern Deutsch und\nMathematik an der F\u00f6rderschule biete ich ein niedrig\u00adschwelliges\nsonderp\u00e4dagogisches Therapie-Angebot.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie systematische \u00dcbungsbehandlung\nin Lesen, Schreiben und\/oder Rechnen wird durch das aufdeckende und\nentlastende lerntherapeuti\u00adsche Gespr\u00e4ch und Methoden der\nVerhaltensmodifikation erg\u00e4nzt.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDurch diese Kombination wird\nsowohl teilleistungsbezogene Kompe\u00adtenz erworben (verbesserte\nLese-\/Rechtschreib-\/Rechenleistung) als auch die sekund\u00e4re\nFolgeproblematik (z. B. Leistungs\u00e4ngste, Verwei\u00adgerung,\nDepressivit\u00e4t, externalisierende aversive Beeintr\u00e4chtigungen des\nVerhaltens) abgebaut.<\/p>\n\n\n\n<p>\nVerhaltensmodifikatorische \u00dcbungen\nund spiel-\/gestalttherapeutische Sequenzen komplettieren die\nTherapien.<\/p>\n\n\n\n<p> In der Beratung der Sorgeberechtigten, die aus systemischer Sicht unerl\u00e4sslich ist, steht zumeist die Methode des sokratischen Gepr\u00e4chs im Vordergrund, um die Gefahr zu bannen, dass sich Betroffe\u00adne belehrt f\u00fchlen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>\nZudem hat ein Wissenszuwachs, der\nim sokratischen Gespr\u00e4chs er\u00adlangt wird, eine deutlich h\u00f6here\nNachhaltigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>\n<em>Schwerpunktm\u00e4\u00dfig<\/em> richtet\nsich mein Therapie-Angebot an Kinder und Jugendliche, die\n<em>hochsensibel\/-sensitiv und\/oder hochbegabt<\/em> sind, da ich\nbereits zu Studienzeiten, als der Forschungsschwerpunkt\n\u201cHoch\u00adbegabung\u201d noch in den Kinderschuhen steckte und\n\u201cHochsensibi\u00adlit\u00e4t\/-sensitivit\u00e4t\u201d noch gar kein Gegenstand\nder Forschung war, auf die besondere Problemlage dieser Menschen\naufmerksam geworden bin und fortw\u00e4hrend in diese Richtung geforscht\nhabe.<\/p>\n\n\n\n<p> Vordergr\u00fcndig betrachtet widersinnig erscheinen zwar die Minderwertigkeitskomplexe der besonders intelligenten Sch\u00fcler\/innen, sind aber oft urs\u00e4chlich f\u00fcr entgleisendes Sozialverhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDa die Kinder und Jugendlichen\nzumeist kognitiv unterfordert und\/oder reiz\u00fcberflutet sind und sich\nim Unterricht langweilen, was sie aber emotional \u00fcberfordert, kommt\nes zu ausgelebten Aggressio\u00adnen und Verweigerungsgebaren.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDieses ist auch dadurch bedingt,\ndass die Asynchronit\u00e4t zwischen In\u00adtelligenzniveau und\nTeilleistung meistens deutlich h\u00f6her ist als bei durchschnittlicher\nIntelligenz. Die sogenannte Buchstabenbindheit n\u00e4mlich ist in ihrer\nIntensit\u00e4t g\u00e4nzlich unabh\u00e4ngig von der Intelli\u00adgenz.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie hohe Diskrepanz ist f\u00fcr die\nHochbegabten schwer auszuhalten.<\/p>\n\n\n\n<p> Hochsensible\/-sensitive nun haben per se ein erh\u00f6htes Problembewusstsein, da sie differenzierter und mehr wahrnehmen. Zur Reiz\u00ad\u00fcberflutung tritt die Problematik des starken Analysierens\/Gr\u00fcbelns.  <\/p>\n\n\n\n<p>\nTrifft beides zusammen, braucht es\nbei allen  Beteiligten einen hohen Wissensstandard um das\nemotional-kognitive Bedingungsgef\u00fcge von Mens und Psyche der\nBetroffenen, damit \u00e4u\u00dferst refelektiert und fein\u00adf\u00fchlend mit\ndiesen besonderen Menschen umgegangen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>\nHier greift nach Offenlegung der\nProbematik und Verst\u00e4ndnisbildung f\u00fcr\/bei alle\/n Beteiligten ein\nTraining zur Impulskontrolle (u. a. Lauth-Schlottke) und \u00dcbungen zur\nEigen- und Fremdwahrnehmung.<\/p>\n\n\n\n<p>\n <strong>Setting und angewandte\nMethoden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\nIch erteile ausschlie\u00dflich\nEinzeltherapien.<\/p>\n\n\n\n<p>\nJedes andere Setting ist in\nAnbetracht der Problemlage meiner Patien\u00adten\/innen undenkbar, da\nimmer Konkurrenzsituationen auftreten (k\u00f6n\u00adnen), die\nkontraproduktiv sind.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie Psyche der Kinder und\nJugendlichen muss besonders zu Beginn der Ma\u00dfnahme dadurch gest\u00e4rkt\nwerden, dass sie optimal in ihrer In\u00addividualit\u00e4t angenommen\nwerden.<\/p>\n\n\n\n<p>\nIn einer Gruppe kann niemals\nhochgradig individualisert vorgegangen werden, da Kompromisse\nnotwendig werden, Konflikte entstehen k\u00f6nnen und vornehmlich\n\u00e4ngstlichere Kinder und Jugendliche durch potentielle negative\nFremdbewertung nicht zu dem Selbstbewusst\u00adseinszuwachs gelangen,\nden ihnen die Lerntherapie aber brin\u00adgen muss.<\/p>\n\n\n\n<p>\nMit positiviertem\nSelbstwerterleben werden die Kinder und Jugendli\u00adchen sp\u00e4terhhin\nangeleitet, sich den Konflikten in Schule und Gesell\u00adschaft unter\nwohlwollender beratender Begleitung stellen zu lernen.<\/p>\n\n\n\n<p>\n <strong>P\u00e4dagogische\nGrundleistungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\nEs findet wie vom \u00f6ffentlichen\nTr\u00e4ger vorgegeben eine Therapie-Ein\u00adheit (TE) w\u00f6chentlich\nstatt. \n<\/p>\n\n\n\n<p>\nBisweilen werden auf etwaigen\nWunsch des\/der Patienten\/in in be\u00adsonderen Belastungssituationen\ndes Kindes\/Jugendlichen Doppel-TE zur Verf\u00fcgung gestellt (z. B. vor\nKlassenarbeiten).<\/p>\n\n\n\n<p>\nGespr\u00e4che mit den\nSorgeberechtigten k\u00f6nnen zu Beginn  j e d e r  TE des eigenen\nKindes\/Jugendlichen stattfinden oder ein alternativer Zeitpunkt\nterminlich vereinbart werden.<\/p>\n\n\n\n<p>\nInsbesondere, aber nicht nur\nAlleinerziehenden wird die M\u00f6glichkeit einger\u00e4umt, sich telefonisch\noder per E-Mail auszutauschen.<\/p>\n\n\n\n<p>\nZur terminlichen Absprache ist\nWhatsApp in diesem Zusammenhang eine segensreiche Erg\u00e4nzung.<\/p>\n\n\n\n<p>\nGleiche M\u00f6glichkeiten biete ich\nab Vorlage einer Schweigepflich\u00adtentbindung durch die\nSorgeberechtigten auch Lehrer\/innen. Oftmals aber suche ich die\nLehrer\/innen direkt in der Schule auf; selten sind Lehrer\/innen\nbereit, zu mir in die Praxis zu kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>\nKonferenzen, an denen die\nSorgeberechtigten, Klassen- und Fachleh\u00adrer\/innen und ich \u201cam\nrunden Tisch\u201d beteiligt sind, werden bei Bedarf so geplant, dass\nman sich zumeist in der Schule trifft. Der Organisati\u00adonsaufwand\nbesonders bei kombinierten St\u00f6rungen schulischer Fer\u00adtigkeiten\nist sehr hoch.<\/p>\n\n\n\n<p>\nAuch die Kinder\/Jugendlichen\nk\u00f6nnen an diesen Gespr\u00e4chen teilneh\u00admen, wenn es zielf\u00fchrend\nerscheint. Unn\u00f6tige Belastungen aber m\u00fcs\u00adsen unbedingt\nvermieden werden.<\/p>\n\n\n\n<p>\nIch bin bereit, an\nHilfeplangespr\u00e4chen im Fachbereich Jugend und Fa\u00admilie der Stadt\nHannover bei Bedarf teilzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>\nMein individueller Therapie-Plan\nf\u00fcr den\/die Leistungsempf\u00e4nger\/in wird vorgabengem\u00e4\u00df innerhalb\neines Vierteljahres nach der ersten TE auf Basis normierter Tests und\ninformeller Diagnoseinstrumentarien sowie der KJP-Diagnose und vor\nallem der hilfreichen Verschriftung des Hilfeplangespr\u00e4chs durch die\nzut\u00e4ndige fallverantwortliche Fach\u00adkraft des \u00f6ffentlichen\nTr\u00e4gers erstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDieser Therapieplan wird dem\n\u00f6ffentlichen Tr\u00e4ger unaufgefordert zu\u00adgesandt.<\/p>\n\n\n\n<p>\nEine Zweitschrift des\nTherapieplans erhalten die Sorgeberechtigten unaufgefordert.<\/p>\n\n\n\n<p>\nIch arbeite f \u00f6 r d e r d i a g n\no s t i s c h, sodass sich die Therapiezie\u00adle \u2013 besonders in\nihrer Reihenfolge \u2013 durch die Arbeit mit dem Kind\/Jugendlichen im\nLaufe der Therapie \u00e4ndern k\u00f6nnen, da u. a. eine enge Verkn\u00fcpfung\nmit dem Unterrichtsgeschehen aufgebaut wer\u00adden soll, sofern der\nLeistungsstand des Kindes\/Jugendlichen dieses zul\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>\nWir sehen hier eine prozessuale\nVerlaufsdiagnostik.<\/p>\n\n\n\n<p>\nBei gleichwertigen Themen d\u00fcrfen\ndie Kinder\/Jugendlichen die Rei\u00adhenfolge mitbestimmen.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie verschiedenen Therapieschritte\nwerden in altersangemessener Komplexit\u00e4t und Sprache erkl\u00e4rt,\nsodass die Sch\u00fcler\/innen Sinn und Zweck der F\u00f6rderma\u00dfnahmen\ndurchdringen k\u00f6nnen und sich nicht ausgeliefert erleben. Gleiches\ngilt analog f\u00fcr die Sorgeberechtigten.<\/p>\n\n\n\n<p>\nHinweise der Sorgeberechtigten\nund\/oder Lehrer\/innen sind sehr wichtig und werden regelm\u00e4\u00dfig\neingefordert, da sich die Kinder und Jugendlichen in\nunterschiedlichen Systemen m\u00f6glicherweise unter\u00adschiedlich\nverhalten und\/oder andere Probleme\/Defizite augenf\u00e4llig werden, als\nim gesch\u00fctzten Rahmen der Eins-zu-Eins-Situation des therapeutischen\nSettings.<\/p>\n\n\n\n<p>\nSobald sich die 30. TE der zumeist\nvorerst bewilligten 40 TE n\u00e4hert, berate ich mich mit den\nSorgeberechtigten und Kindern\/Jugendlichen, ob eine Verl\u00e4ngerung der\nMa\u00dfnahme aus deren Sicht als notwendig empfunden wird. Auch die\nEinsch\u00e4tzungen der Lehrer\/innen werden hierf\u00fcr herangezogen.<\/p>\n\n\n\n<p>\nSollte man gemeinsam zu dem\nSchluss kommen, dass ein Folgeantrag auf Eingliederungshilfe gestellt\nwerden muss, berechne ich mit den Sorgenberechtigten das Datum, an\ndem die 35. TE stattfinden wird.<\/p>\n\n\n\n<p> Ab der 35. TE n\u00e4mlich darf gem\u00e4\u00df der Vorgabe des \u00f6ffentlichen Tr\u00e4\u00adgers die Verlaufsdiagnostik in der beteiligten kinder- und jugend\u00adpsychiatrischen\/-psychologischen Praxis erfolgen. Da dieses Praxen am Limit ihrer Leistungsf\u00e4higkeit agieren und Terminvereinbarungen einen langen Vorlauf haben, m\u00fcssen die Sorgeberechtigten dann um\u00adgehend ab der 30. TE f\u00fcr den Zeitraum nach der 35. TE Test-\/Gespr\u00e4chstermine vereinbaren.<\/p>\n\n\n\n<p>\nEs sind vier bis sechs solcher\nTermine notwendig, und auf die Berich\u00adte ist oftmals lange zu\nwarten.<\/p>\n\n\n\n<p> Gleichzeitig informiere ich die Sorgeberechtigten, dass sie formlos  respektive telefonisch bei der f\u00fcr ihr Kind\/Jugendlichen fallverantwortlichen Fallkraft die Unterlagen f\u00fcr den Folgeantrag anfordern m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>\nZwar wird dieses Vorgehen im HPG\nerl\u00e4utert und in der Bewilligung schriftlich fixiert, aber die\nmeisten Sorgeberechtigten tun sich \u2013 unab\u00adh\u00e4ngig vom\nBildungsniveau \u00fcbrigens \u2013 schwer damit, sodass ich mehrfach\nUnterst\u00fctzung leisten muss, weil man z. B. von den beiden Frageb\u00f6gen\n(einer aus der KJP-Praxis und ein anderer vom \u00f6ffentli\u00adchen\nTr\u00e4ger) verwirrt ist etc.<\/p>\n\n\n\n<p>\nZur Qualit\u00e4ts\u00fcberpr\u00fcfung und\nerfolgskontrolle nehme ich nach der 35. TE unter Bezugnahme auf die\ndokumentierte Eingangs- und f\u00f6r\u00adderdiagnostisch vorgenommene\nVerlaufsdiagnostik eine Abschluss diagnostik vor und verschrifte\nmeine Sichtweise. \n<\/p>\n\n\n\n<p> Bez\u00fcglich einer etwaig notwendig werdenden Krisenintervention ist festzuhalten, dass ich (drohende) Unstimmigkeiten und Notsituatio\u00adnen im Umgang mit den Kindern\/Jugendlichen und ihren Sorgeberechtigten umgehend an die zus\u00e4ndige fallverantwortliche Fachkraft des \u00f6ffentlichen Tr\u00e4gers melde. Dieses stimme ich mit den Sorgebe\u00adrechtigten ab, um die Pers\u00f6nlichkeitsrechte des\/der Leistungsempf\u00e4n\u00adgers\/in nicht zu verletzen.<\/p>\n\n\n\n<p>\nPrivatvertraglich ist zwischen\nLeistungsempf\u00e4nger\/in verteten durch den\/die Sorgeberechtigten keine\nK\u00fcndigungsfrist vereinbart, sodass die Kinder und Jugendlichen im\nFalle eines folgenschweren kriti\u00adschen Lebenseignisses in\nAbsprache mit den Sorgeberechtigten und der fallverantwortliche\nFachkraft des \u00f6ffentlichen Tr\u00e4gers umgehend mit der Therapie\npausieren k\u00f6nnen. Als Beispiel sei ein Junge ange\u00adf\u00fchrt, der\naufgrund Mobbings in der Schule so massiv depressiv er\u00adkrankte,\ndass er station\u00e4r behandelt werden musste.<\/p>\n\n\n\n<p>\nEbensolches gilt f\u00fcr den Fall,\ndass bspw. eine Ergotherapie zu absol\u00advieren ist, bevor die\nLerntherapie erfolgreich fortgesetzt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>\nEtwaige besondere Vorkommnisse im\nTherapieverlauf wie unregelm\u00e4\u00ad\u00dfige Teilnahme melde ich.<\/p>\n\n\n\n<p>\n <strong>Ma\u00dfnahmen\nund Instrumente des Qualit\u00e4tsma\u00adnagements<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\nZur  fortlaufenden\nQualit\u00e4tsentwicklung werden Kinder\/Jugendliche sowie ihre\nSorgeberechtigten fortlaufend zu ihrer Zufriedenheit be\u00adfragt.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie R\u00fcckmeldung durch die\nfallverantwortlichen Fachkr\u00e4fte des \u00f6f\u00adfentlichen Tr\u00e4gers ist\nzudem ein sehr wichtiges Moment der Quali-  t\u00e4ts\u00fcberpr\u00fcfung, gibt\nsie im Zusammenhang mit der Verlaufsdiagnos\u00adtik durch die\nbeteiligten kinder- und jugendpsychiatrischen\/-psycho\u00adlogischen\nPraxen Auskunft \u00fcber die Ergebnisqualit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>\nEbenso geben die\nSorgeberechtigten, betroffenen Kinder\/Jugendli\u00adchen und\nLehrer\/innen Feedback.<\/p>\n\n\n\n<p> Hierneben gibt die Tatsache, dass ich seit Jahren als Lerntherapeutin best\u00e4ndig von Sorgeberechtigten, Lehrer\/innen und Kinder- und Jugendpsychiater\/innen sowie Kinder und Jugendpsycholog\/innen pers\u00f6nlich weiterempfohlen werde, einen Hinweis auf die gleichbleibend hohe Qualit\u00e4t meines Leistungsangebots.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie meisten Erstinteressent\/innen\nhaben \u00fcber pers\u00f6nliche Empfehlung zu mir gefunden. \n<\/p>\n\n\n\n<p>\nZudem ist es ein Qualit\u00e4tsbeweis,\ndass bereits mehrfach Geschwister\u00adkinder bzw. Kinder aus\nderselben Wohngruppe bei mir zur Therapie angemeldet wurden.<\/p>\n\n\n\n<p> Meine Warteliste ist seit Jahren kontinuierlich lang. Ich kommuniziere diesen den Interessenten\/innen gegen\u00fcber deutlich und weise darauf hin, dass man sich in mehreren Therapiest\u00e4tten auf die Warteliste setzen lassen muss, um zeitnah Hilfe zu bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>\nInsgesamt ist mein gesamtes\nAngebot inkl. Beschwerdemanagement (s. oben) niedrigschwellig.<\/p>\n\n\n\n<p> Mit Kindern\/Jugendlichen und Sorgeberechtigten stimme ich das Therapiegeschehen kontinuierlich ab und informiere hierbei transparent und sprachlich angemessen \u00fcber Sinn und Zweck des Vorgehens.<\/p>\n\n\n\n<p>\nProzessuale Elemente innerhalb der\nEinrichtung wie Teamsitzungen und Kooperationen zwischen\nFachabteilungen (bspw. P\u00e4dagogen\/in\u00adnen \u2194 Verwaltung, Leitung\n\u2194 Angestellte etc.) entfallen in einem  Ein-Frau-Unternehmen\nselbstredend, da alles in einer Hand liegt, so\u00addass es keine\nReibungsverluste gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>\nFachberatung nehme ich im Rahmen\nmeiner Mitgliedschaft im FIL e. V. (Verband f\u00fcr Integrative\nLerntherapie) und BVL e. V. (Bundesverband Legasthenie\/Dyskalkulie)\nin Anspruch. Zudem ist ein direkter Wissenaustausch mit Hochschulen\ngegeben (s. oben).<\/p>\n\n\n\n<p>\nDa ich keine Mitarbeiter\/innen\nbesch\u00e4ftige, entfallen Dienstbespre\u00adchungen, sodass es keinerlei\nkommunikationsbedingte Informations\u00adverluste gibt, da ich jede\/s\nTE\/Gespr\u00e4ch\/Verschriftung selbst \u00fcberneh\u00adme und jeglicher\nOrganisationsaufwand mir obliegt.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDem Erhalt meines mentalen und\npsychischen Leistungsverm\u00f6gens und einem gleichbleibend hohen\nStandard im Umgang mit den Kin\u00addern\/Jugendlichen und ihren\nSorgeberechtigten sowie weiteren an der Therapie systemisch\nBeteilligten dient die Teilnahme an regelm\u00e4\u00dfiger Supervision. Diese\nfindet 5 x pro Kalenderjahr in jeweils 1,5 st\u00fcndi\u00adger\nEinzelsitzung statt.<\/p>\n\n\n\n<p>\nMeine fortlaufende Fortbildung ist\ngrunds\u00e4tzlich durch mein intrinsi\u00adsches Interesse an\nwissenschaftlicher Forschung in der Neurophysio\u00adlogie und\n-psychologie gew\u00e4hrleistet, da dieses den Konsum einschl\u00e4\u00adgiger\nFachliteratur nach sich zieht.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie regelm\u00e4\u00dfige Recherche \u00fcber\nwissenschaftliche Suchmaschinen auch im englischsprachigen Raum und\ndie Vernetzung mit Universit\u00e4\u00adten (vornehmlich der LMU-M\u00fcnchen\nsowie Uni Leipzig und Bremen), die Forschungsschwerpunkte im Bereich\nder Teilleistungs\u00adschw\u00e4chen haben, ist gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>\nZudem bin ich wie oben erw\u00e4hnt\nMitglied im Fachverband f\u00fcr Inte\u00adgrative Lerntherapie e. V.\n(FIL), der regelm\u00e4\u00dfig Fachinformationen herausgibt, Kongresse\norganisiert, Regionaltreffen veranstaltet und externe Fortbildungen\nanbietet.<\/p>\n\n\n\n<p>\nEbenso informativ ist meine\nMitgliedschaft im Bundesverband Legas\u00adthenie und Dyskalkulie e.\nV.<\/p>\n\n\n\n<p>\nEs ergibt sich insgesamt ein\nzeitlicher Aufwand f\u00fcr Fortbildung von durchschnittlich  ca. 40\nZeitstunden pro Jahr.<\/p>\n\n\n\n<p> Eine gleichbeleibend hohe Qualit\u00e4t bedingt zudem die f\u00f6rderdiagnostische Vorgehensweise dadurch, dass der Therapieplan, der in der Eingangsdiagnostik aufgestellt wird, nach jeder TE abgeglichen und gegebenenfalls modifiziert wird, indem Therapieziele in ihrer Reihen\u00adfolge umgestellt, inhaltlich ver\u00e4ndert, hinzugef\u00fcgt oder gestrichen werden. Die Kinder und Jugendlichen durchlaufen keinen vorgefertig\u00adten starren Lehrgang.<\/p>\n\n\n\n<p> Dieser Vorgang wird handschriftlich in der physischen Akte des Kindes\/Jugendlichen fixiert.<\/p>\n\n\n\n<p>\nAuf dieser Basis wird die folgende\nTE geplant und Materialien vorbe\u00adreitet.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDer fallverantwortlichen Fachkraft\ndes \u00f6ffentlichen Tr\u00e4gers geht in\u00adnerhalb des ersten\nVierteljahres ein detailliert ausformulierter Thera\u00adpieplan zu,\nauf dessen Basis meine Leistung \u00fcberpr\u00fcfbar ist. Einen derartig\ndedizierten Bericht zu verfassen, braucht es eineinhalb bis zwei\nZeitstunden.<\/p>\n\n\n\n<p>\nAb der 35. TE wird auf Basis der\nfortlaufend intern dokumentierten Verlaufsdiagnostik und aktuellen\nAbschlussdiagnostik ein Abschluss-bericht f\u00fcr den \u00f6ffentlichen\nTr\u00e4ger verfasst, um die Qualit\u00e4t meiner Arbeit transparent zu\nmachen. Hierf\u00fcr werden wiederum eineinhalb bis zwei Zeitstunden\nben\u00f6tigt.<\/p>\n\n\n\n<p> Beide letztgenannten an den \u00f6ffentlichen Tr\u00e4ger als Instrument der Qualit\u00e4tssicherung gerichteten Berichte erhalten \u2013 ebenfalls zur Qualit\u00e4tspr\u00fcfung \u2013 auch die Sorgeberechtigten als Zweitschrift.<\/p>\n\n\n\n<p>\nZudem geht auf Anforderung ein\nweiteres Exemplar des Abschlussbe\u00adrichts an die beteiligten\nkinder- und jugendpsychiatrischen\/-psycholo\u00adgischen Praxen.\nEbenso wird mit den Kinder- und Jugendpsychi-ater\/innen und\n-psycholog\/innen bei Bedarf fernm\u00fcndlich Austausch gepflegt.<\/p>\n\n\n\n<p>\nIch empfinde eine hohe\nVerpflichtung, meinen Patient\/innen und de\u00adren Sorgeberechtigten\ndurch mein Angebot gut zu tun, da ich mein Tun sonst ab absurdum\nf\u00fchren w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p> Jede Fachleistungsstunde umfasst die Arbeit am\/an der Leistungsemp\u00adf\u00e4nger\/in, Kooperation mit Sorgeberechtigten, Lehrer\/innen und Kin\u00adder-\/Jugendpsychiater\/innen\/-psychologen\/innnen, Dokumentati\u00adon, Planung, Vorbereitung des Materials, Fortbildung, Supervision und anteilig die in den nachstehenden Kapiteln aufgef\u00fchrten T\u00e4tig\u00adkeiten ohne jegliche  Sachkostenpauschale.<\/p>\n\n\n\n<p>\nEine Vertretung ist selbstredend\ninsofern  u n m \u00f6 g l i c h, als auf\u00adgrund der pers\u00f6nlichen\nArbeitsbeziehung zwischen Leistungsempf\u00e4n\u00adger\/in nebst\nAngeh\u00f6rigem\/r\/n und mir als Therapeutin, die  i m m e r  in engem\nBezug zur Pers\u00f6nlichkeit des\/der Therapeuten\/in  u n d  ei\u00adner\naufgebauten vertrauensvollen Arbeitsbeziehung steht, mich in per\u00adsona\nniemand vertreten kann.<\/p>\n\n\n\n<p>\n <strong>Strukturelle\nLeistungsmerkmale<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\n<strong>Personal<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\n<em><strong>Anmeldung &amp; Aufnahme<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li> Anmeldung: telefonisch, E-Mail <\/li><li> Anamnesegespr\u00e4ch vor Ort <\/li><li> nach fr\u00fchestens einem Tag des Nachdenkens telefonische     R\u00fcckmeldung seitens des\/der Lesitungsinteressenten\/in (Sorgeberechtigten) <\/li><li> telefonische Vereinbarung des Therapiebeginns und Festlegung eines regelm\u00e4\u00dfigen w\u00f6chentlichen Termins <\/li><li> ausf\u00fchrende Person: Dipl.-P\u00e4d. Friederike Ch. Andr\u00e9s-Moysich  <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><em><strong>Therapien<\/strong><\/em> <\/p>\n\n\n\n<p> Inhaltliches s. oben <\/p>\n\n\n\n<p> ausf\u00fchrende Person: Dipl.-P\u00e4d. Friederike Ch. Andr\u00e9s-Moysich<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Leitung<\/strong><\/em> <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li> Kooperation mit dem \u00f6ffentlichen Tr\u00e4ger <\/li><li> Koordination der Abl\u00e4ufe <\/li><li> Qualit\u00e4tsmanagement des Konzeptes <\/li><li> Qualit\u00e4tsmanagement der Prozesse <\/li><li> T\u00e4tigkeiten zum Erhalt der Einrichtung im Au\u00dfenverh\u00e4ltnis zum Vermieter und Handwerkersbetrieben <\/li><li> Beschwerdemanagement (Struktur: s. oben) <\/li><li> ausf\u00fchrende Person: Dipl.-P\u00e4d. Friederike Ch. Andr\u00e9s-Moysich <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><em><strong>Fachberatung<\/strong><\/em> <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li> extern: Es besteht die M\u00f6glichkeit, sich aufgrund der bestehen\u00adden Mitgliedschaften in den Fachverb\u00e4nden FIL e. V. (Fachver\u00adband f\u00fcr Integrative Lerntherapie) und BVL e. V. (Bundesver\u00adband Legasthenie\/Dyskalkulie) beraten zu lassen. <\/li><li> Recherche aktueller wissenschaftlicher Forschungsergebnisse <\/li><li> Kooperation mit Universit\u00e4ten\/Hochschulen <\/li><li> Literaturrecherche (Fachzeitschriften\/Bibliotheken\/MetaGer) <\/li><li> Vernetzung mit Kolleg\/innen <\/li><li> ausf\u00fchrende Person: Dipl.-P\u00e4d. Friederike Ch. Andr\u00e9s-Moysich<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><em><strong>Verwaltung &amp; Buchhaltung\/Controlling<\/strong><\/em> <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li> Schriftverkehr <\/li><li> Kooperation mit Berufsverb\u00e4nden <\/li><li> Kooperation mit Berufshaftpflichttr\u00e4ger <\/li><li> Kooperation mit Unfallversicherungstr\u00e4ger <\/li><li> Kooperation mit Krankenversicherungstr\u00e4ger <\/li><li> Kooperation mit Steuerbeh\u00f6rden <\/li><li> Rechnungslegung <\/li><li> Pflege der Wartungsvertr\u00e4ge <\/li><li> Kommunikation mit den Strom- und Gasanbietern <\/li><li> Buchf\u00fchrung <\/li><li> Inventur <\/li><li> Betriebswirtschaftliche Auswertung <\/li><li> Kosten\u00fcberwachung <\/li><li> ausf\u00fchrende Person: Dipl.-P\u00e4d. Friederike Ch. Andr\u00e9s-Moysich <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><em><strong>IT-Wesen<\/strong><\/em> <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>\n\tPflege der Website\n\t<\/li><li>\n\tHard- und Software-Beschaffung\n\t<\/li><li>\n\tEinspielen von Updates\n\t<\/li><li>\n\tWartung\n\t<\/li><li>\n\tstets aktualisierende Gew\u00e4hrleistung der\n\tDatensicherheit\n\t<\/li><li>\n\tNetzwerkpflege\n\t<\/li><li>\n\tVerwaltung des Internet-Zugangs\n\t<\/li><li>\n\t\u00dcberwachung der Telekommunikationsmodule\n\t<\/li><li>\n\tausf\u00fchrende Person: Dipl.-P\u00e4d. Friederike Ch.\n\tAndr\u00e9s-Moysich\n<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong><em>Materialbeschaffung<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li> Inventarpr\u00fcfung <\/li><li> Beschaffung notwendigen B\u00fcrobedarfs <\/li><li> Beschaffung von Toner f\u00fcr Drucker &amp; Kopierer <\/li><li> Beschaffung des Portos <\/li><li> Beschaffung des Gesch\u00e4ftspapiers <\/li><li> Beschaffung und Erneuerung der Therapiematerialien <\/li><li> Beschaffung des Bewirtungsbedarfs f\u00fcr Leistungsempf\u00e4nger\/in\u00adnen und Sorgeberechtigte <\/li><li> Beschaffung von Reinigern, Handwaschlotion und Toilettenpa\u00adpier <\/li><li> ausf\u00fchrende Person: Dipl.-P\u00e4d. Friederike Ch. Andr\u00e9s-Moysich<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p> <em><strong>Sekretariat &amp; G\u00e4stebewirtung<\/strong><\/em> <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li> Repr\u00e4sentation der Praxis <\/li><li> Entgegennahme der Anfragen <\/li><li> Zu-\/Absagen <\/li><li> Zubereitung der gereichten Getr\u00e4nke <\/li><li> Bewirtung der Sch\u00fcler\/innen und Sorgeberechtigten <\/li><li> ausf\u00fchrende Person: Dipl.-P\u00e4d. Friederike Ch. Andr\u00e9s-Moysich  <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><em><strong>Hausservice\/-technik &amp; Facility-Management<\/strong><\/em> <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li> Reparaturen <\/li><li> Bewirtungsgeschirr sp\u00fclen <\/li><li> Module der EDV reinigen <\/li><li> saugen und wischen <\/li><li> Staub wischen <\/li><li> Waschbecken und Toilette reinigen\/desinfizieren <\/li><li> Handt\u00fccher waschen <\/li><li> Fenster putzen <\/li><li>Renovierung<\/li><li> ausf\u00fchrende Person: Dipl.-P\u00e4d. Friederike Ch. Andr\u00e9s-Moysich  <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>R\u00e4umliche Gegebenheiten\/s\u00e4chliche Ausstattung<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>\nMeine Praxis befindet sich in\neinem ansprechenden Altbau, der ge-mischt als Wohn- und\nGewerbeimmobilie genutzt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie Vermieter\/innen und\nBewohner\/innen sind kinderlieb, sodass die Heranwachsenden bereits im\nTreppenhaus auf eine freundliche Atmo\u00adsph\u00e4re treffen.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie Lage direkt am U-Bahn-Aufgang\nder hannoverschen Station \u201cGeibelstra\u00dfe\u201d sorgt ebenso f\u00fcr eine\ngute Erreichbarkeit wie der Um\u00adstand, dass die Praxis aus vielen\nSchulen und St\u00e4tten der nachschuli\u00adschen Betreuung fu\u00dfl\u00e4ufig\nzu erreichen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie verkehrsg\u00fcnstige Lage ist\ninsofern makellos, als die Therapiest\u00e4t\u00adte vollst\u00e4ndig zum\nruhigen Hinterhof hin ausgerichtet ist.<\/p>\n\n\n\n<p>\nIm Zentrum des Geschehens steht\nein heller, ruhiger und im Sinne der Niedrigschwelligkeit zum\nWohlf\u00fchlen wohnlich-gem\u00fctlich gestalteter Therapieraum \u00e0 ca. 18\nm\u00b2.<\/p>\n\n\n\n<p>\nZudem verf\u00fcgt die von mir f\u00fcr\nausschlie\u00dflich f\u00fcr die Lerntherapien angemietete Wohnung \u00fcber eine\nWartezone und helle Wohnk\u00fcche mit Entspannungssessel sowie\nbestuhltem S\u00fcdbalkon f\u00fcr wartende Begleitpersonen.<\/p>\n\n\n\n<p>\nVerbleibt lediglich noch der\nHinweise darauf, dass ein Duschbad mit WC vorhanden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die\nKinder und Eltern erfreuen sich zudem daran, dass sowohl ein gut\nsortiertes Kinder- und Jugendbuchgesch\u00e4ft, \u201c<em>der<\/em>\nLegoladen\u201d als auch eines der besten hannoverschen Eiscaf\u00e9s\nfu\u00dfl\u00e4ufig zu erreichen sind sowie Dinge des t\u00e4glichen Bedarfs in\nder N\u00e4he eingekauft werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird\nsowohl ein Notebook f\u00fcr das symptomspezifische Training als auch ein\nzweites f\u00fcr das Berichtswesen sowie kaufm\u00e4nnische und b\u00fcrokratische\nT\u00e4tigkeiten vorgehalten. Zur Gew\u00e4hrleistung des Da\u00adtenschutzes\narbeiten die Sch\u00fcler\/innen an einem anderen nicht ver\u00adnetzten\nGer\u00e4t als demjenigen, auf dem Berichtswesen und\nkaufm\u00e4nni\u00adsche\/administrative Aufgaben bearbeitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Drucker und\nKopierer sowie eine Telefonanlage mit Anrufbeantworter z\u00e4hlen\nebenfalls zum Praxisinventar und es ist ein Internetanschluss\ngegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Es existiert\nein Aktenvernichter.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem ist\nmeine Praxis neben diversen Therapiematerialien (bspw. Marburger\nRechtschreibtraining, Rechtschreibf\u00f6rderung nach Reuter-Liehr,\nTraining der Pilotsprache, Blitzschnelle Worterkennung,\nMon\u00adtessori-Material, Muggelsteine, Klex 11, Lernspiele, um nur\ndie aller\u00adwichtigsten zu nennen), die sowohl visuelle als auch\nauditive Sinne ansprechen als auch haptisch erfahrbar sind, mit einem\nelektronischen H\u00f6rverarbeitungstrainingsger\u00e4t ausgestattet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bestand\nan Fachliteratur ist \u00fcber die Jahre hin zu einer viel\u00adschichtigen\nSammlung gewachsen und wird best\u00e4ndig erg\u00e4nzt (s. oben Stichwort\nRecherche).<\/p>\n\n\n\n<p>Um die Kinder\nund Jugendlichen mit Fr\u00fcchte- und Kr\u00e4utertee zu be\u00adwirten, was\nder entspannten Atmosph\u00e4re dienlich ist und eine Geste der\nWertsch\u00e4tzung darstellt, werden entsprechende Utensilien\nvorge\u00adhalten. Den Sorgeberechtigten steht ein Kaffee-Automat zur\nVerf\u00fc\u00adgung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Grunds\u00e4tzliches Selbstverst\u00e4ndnis\/Leitbild der Ge\u00adsamteinrichtung In meiner lerntherapeutischen Praxis ist das Ziel die Therapie von Le\u00adse-\/Rechtschreibst\u00f6rung (LRS\/Legasthenie), isolierter Rechtschreib\u00adst\u00f6rung, Rechenst\u00f6rung (Dyskalkulie) und der kombinierten St\u00f6run\u00adgen schulischer Fertigkeiten als Teilleistungsschw\u00e4chen in Begleitung von (drohen\u00adder) seelischer Behinderung in Form sekund\u00e4rer Folge\u00adproblematiken wie beispielsweise \u00c4ngstlichkeit, Einschr\u00e4nkung des Selbstwerterle\u00adbens, Aggression etc. Das Angebot richtet sich ohne Altersbeschr\u00e4nkung an alle von&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-253","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/andres-moysich.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/253","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/andres-moysich.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/andres-moysich.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/andres-moysich.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/andres-moysich.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=253"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/andres-moysich.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/253\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":597,"href":"https:\/\/andres-moysich.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/253\/revisions\/597"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/andres-moysich.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=253"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}